MR Dr. med. Rainer Wander
Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren - Homöopathie - Chirotherapie - Spezielle Schmerztherapie

SCHRÖPFEN

Schröpfen

Beim Schröpfen wird ein Hautgebiet behandelt, das mit anderen Körperabschnitten und inneren Organen in einem reflektorischen Zusammenhang steht.

Trockenschröpfen: Es werden evakuierte Glas-Saugnäpfe auf die Haut aufgesetzt die einen Haut-, Unterhautgewebeanteil ansaugen. Dadurch kommt es zur Lymphstrom- und Durchblutungsverbesserung und einer verbesserten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung, die Gewebeübersäuerung wird vermindert, der Stoffwechsel in den Zellen wird angeregt und die neurale Funktionen normalisiert. Bei der Saugglockenmassage wird nach vorherigem Einölen des Rückens der aufgesetzte Schröpfkopf über die Haut weitergezogen. Beim blutigen Schröpfen wird an genau bestimmten Schröpforten die Haut mit einer Lanzette mehrmals skarifiziert, so dass bereits Blut austritt. Über diesen Stellen wird dann ein evakuierter Schröpfkopf aufgesetzt, in den sich das in der behandelten Gelose stehen gebliebene Blut entleert.

Bei beiden Methoden ist eine Hauteinblutung (Hämatom) anzustreben. Die Bereinigung dieses Hautgebietes bewirkt die gleichzeitige Bereinigung der reflektorisch zusammengeschalteten Segmentanteile. Der " blaue Fleck " ist lediglich für einige Tage kosmetisch auffällig. Treten im Gebiet des Schröpfkopfes kleine Lymphblasen auf, ist das ein Zeichen einer sehr intensiven Lymphstauung, die dann mehrfach behandelt werden muss.