MR Dr. med. Rainer Wander
Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren - Homöopathie - Chirotherapie - Spezielle Schmerztherapie

BIOLOGISCHE THUMORTHERAPIE

Die Genese von Tumoren ist vielgestaltig und so sind auch die Ansichten der Therapie kontrovers. Man ist sich einig, dass eine genetische Disposition nicht beeinflussbar ist und dass endogene und exogene Noxen Zellschäden mit Eskalation zum Karzinom gesetzmäßig die 6 Phasen nach RECKEWEG durchlaufen. Der biologische Schnitt wird überschritten, wenn eine Schädigung der Mitochondrien eintritt. Die Kraftwerke der Zelle stellen dann ATP nicht mehr durch oxydative Phosphorilierung her sondern können nur noch anaerob glykolysieren.

Dieses pathologische Energiedefizit wird nach Ansicht der Biologen von den Mitochondrien an den Zellkern informativ übertragen, mit dem Ziel der Vermehrung der Mitochondrien. Das ist aber nicht der nur begrenzt möglich und so wandelt die Zelle diese Information in eine Gesamtzellvermehrung, das Karzinom um. Seit WARBURG ist bekannt, dass die Tumorzelle vorwiegend anaerob glykolisiert und damit intrazellulär ein Lactatüberschuß, eine Übersäuerung entsteht. Diese müsste den Stoffwechsel eigentlich zum Erliegen bringen. Aber eben nur die Tumorzelle verfügt über ein eigenes Natrium — Wasserstoff — Antiportsystem (WOLF et. al.) und erhält sich dadurch ihren neutralen intrazellulären pH und kann so gut gedeihen. Die extrazellulär angehäufte Säure bedingt eine Strukturveränderung der Proteoglykane und Glykosaminoglykane um die Tumorzellen, die Tumorzelle hat sich maskiert. Angreifende Makrophagen und Killerzellen müssen sich durch diesen Säureschutzmantel hindurchphagozytieren. Da diese noch oxydativ phosphorylieren besitzen sie kein Antiportsystem und ihr Stoffwechsel wird acidotisch reduziert. Tumorausbreitung und Metastasierung sind nun möglich.

Unsere Aufgabe ist es, die Leistung der Mitochondrien zu optimieren. Über Gabe von Katalysatoren der Gruppe A und Gruppe B , evtl. C versuchen wir die Energiebereitstellung durch oxydative Phosphorylierung zu ermöglichen, um den Informationsreiz zur pathologischen Zellteilung zu eliminieren. Die Säuren des Zitratsäurezyklus (Sammelpackung), Coenzyme c. und Ubichinon c. cAMP, Glyoxal c. müssen gegeben werden. Um die Säureüberschüsse zu neutralisieren werden Infusionen mit Natriumbicarbonat nötig. Da diese aber den Eiweißschutzmantel um die Tumorzelle nicht aufbrechen können, muss dazu Prokain infundiert werden. Nach HEINE wirken seine Spaltprodukte gegen die Vernetzung der Grundsubstanz und die Maskierung wird aufgehoben. Die Abwehrzellen können wieder gegen den Tumor aktiv werden. Die geschädigte Grundsubstanz als Ursache der Tumorentstehung muss natürlich durch ausleitende Verfahren und Stoffwechselaktivierung der Fibrozyten und Makrophagen angeregt werden. Zuerst die Ausscheidungsorgane aktivieren, erst dann eingelagerte Gifte mobilisieren und das ausscheidungsschwächste (geschädigte, kranke) Organ schonen ist für den naturheilkundlich Erfahrenen selbstverständlich.

Die Neuraltherapie nach HUNEKE darf nicht fehlen. Sie eliminiert Störfelder, k orrigiert mit der Chirotherapie die stereotype Funktionskette und löst damit die sympathisch induzierten Minderleistungen der energieliefernden und schlackenausscheidenden Organe. Auch diese Organe müssen homotoxikologisch unterstützt werden.Zusatztherapien sind regelmäßig erforderlich, sollten aber in ihrer Kombination das Leistungsvermögen des Kranken nicht überfordern. Das könnte einer peinlichen Immunsuppression Vorschub leisten. Erfahrung und Fingerspitzengefühl sind wie überall auch hier gefragt.

Folgender Behandlungszyklus ist 10x zu empfehlen, vor und nach Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapien oder auch als unterstützende Maßnahme ohne oben genannte Therapien. Auch bei allen chronischen entzündlichen Erkrankungen und bei Schmerzpatienten ist diese Therapie zu empfehlen.