MR Dr. med. Rainer Wander
Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren - Homöopathie - Chirotherapie - Spezielle Schmerztherapie

NEURALTHERAPIE

Sie ist eine ganzheitliche Regulationstherapie. Durch gezielte Injektionen eines örtlichen Betäubungsmittels (z.B. Procain, Lidocain) in erkrankte oder schmerzhafte Gebiete und an bestimmte Stellen − sog. Störfelder − kommt es zur verbesserten Durchblutung mit Schmerzausschaltung und zur Störfeldbeseitigung. Damit kommt es zur Ausschaltung ihrer auf dem Nervenwege oder über die Funktionskette der Wirbelsäule übermittelten krankmachenden Wirkungen auf entfernte Körperorgane oder Organsysteme.

Schwerpunktmäßig kommen als Störfelder in Frage: die Organe des Nasen/Rachenraums (Mandeln, Zähne, Nasennebenhöhlen, Ohren) störaktive Narben die Unterleibsorgane bei Mann und Frau die Wirbelsäule. Die Anwendung der Neuraltherapie setzt die genaue Kenntnis der Störfelder voraus. Dazu werden vor und nach der Injektionstherapie im Nacken Punkte auf tastbare Verquellungen mit Schmerzangabe des Patientenuntersucht (Löschung des segmentalen Reizzustandes). Ein Störfeld oder Störherd ist für den Patienten stumm. Ein Gewebe wirkt als Reizquelle, von dem minimale Dauerreize ausgehen und somit humorale, zelluläre, neurale, muskuläre undbindegewebige Regelkreise belasten. Durch einen Störherd kann sekundär eine Herdkkrankheit ausgelöst werden, jede Stelle des Körpers kann zum Störherd werden. Mit der Neuraltherapie werden vorwiegend funktionelle Störungen behandelt.

Mögliche − sehr selten auftretende − Komplikationen der Neuraltherapie sind: allergische Reaktionen Verletzungen (z.B. Blutung, Hämatom) Infektion Funktionelle Potenzierung durch Angst, Stress Reaktion durch Zweitmedikation oder Zweiterkrankung Überdosierung. Häufig auftretende Reaktionen sind Schweißausbruch und Schwindel, sowie vor übergehende Schmerzhaftigkeit der behandelten Störfelder.